Sonntag 9.45 Uhr. Einige Gemeindemitglieder schauen skeptisch auf die Boxentürme, die links und rechts neben dem Altarraum emporrragen. Markus Hammerschmidt, Theresia Lakomy und Manuela Golm stellen sich an die Mikrofone. Ein erster Test: „Liebe Gemeinde, wir wollen mit Ihnen, bevor der Gottesdienst beginnt, ein Paar Lieder üben.“ Die Beteiligung ist zunächst zaghaft.
Die Messe beginnt klassisch mit dem Adventslied: "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit." Doch schon zum Kyrie, das mit besinnlichen Texten von Markus Hammerschmidt gestaltet wurde, bekommt der Gottesdienst einen anderen Charakter. Und auch die Gemeinde beginnt mitzusingen. Frau Constance Fritsch, unsere Gemeindereferentin begegnet uns zum ersten Advent, als Hirte und lädt uns ein, über den Stern von Bethlehem nachzudenken. Den emotionalen Höhepunkt erleben die Gläubigen während des Empfangs der Kommunion. Es ist die Ballade „Es gibt bedingungslose Liebe“. Ein wunderschönes Stück, bereichert durch Gänsehaut erzeugende Zwischenspiele von Sebastian Preylowski.
Am Ende zeigte sich die gesamte Band um den Keyboarder Thomas Wohlmann, seinen Bruder Franz am Schlagzeug, Lars Hammerschmidt (Bass) und Johannes Mähner (Gitarre) hochzufrieden. Der Spaß und die Freude, den sie beim Musizieren zeigten, hatte sich auf die Gemeinde übertragen. Denn auch von dieser, war nur Lob zu hören.
Ein großer Dank geht an diese Stelle noch einmal an Gregor Majewski, der der Band seine Technik zur Verfügung gestellt hat.
So bleibt zum Schluss die Hoffnung, dass es bald wieder einen so lebendigen Gottesdienst geben wird.



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nenlernens in Gap in den französischen Alpen verbrachten wir eine Woche im Süden Spaniens. Die Gastfamilien, in denen wir teilweise mehr als sieben Gastgeschwister hatten, nahmen uns mit großer Herzlichkeit und Freundlichkeit auf. Die Woche in Murcia verging viel zu schnell. Sommerhäuser mit großen Pools, einen Tag am Meer und warme Abende in der Innenstadt versüßten uns den Aufenthalt. Zusammen mit insgesamt 1,5 Millionen Jugendlichen ging es dann weiter zum Höhepunkt unserer Pilgerreise nach Madrid. Unser Quartier, eine Schulturnhalle, teilten wir uns mit 600 weiteren Pilgern. Die Vormittage verbrachten wir mit anderen deutschsprachigen Jugendlichen in der Katechese. Hier hielten verschiedene Bischöfe Vorträge zum Thema des WJTs „Firmes en la fe“, was auf Deutsch „Fest im Glauben verwurzelt“ bedeutet. Einer der Höhepunkte war der Kreuzweg mit dem Papst am Freitag. Dieser war vor allem durch die musikalische Gestaltung sehr bewegend. Den heißesten Tag erlebten wir auf dem Militärflughafen „Cuatro Vientos“. Hier fand der Abschlussgottesdienst statt. Bei 48°C ohne Schatten und Wasserknappheit warteten wir auf die Abendandacht. Während dieser überraschte uns ein heftiges Gewitter, dass sogar das WJT Kreuz stürzte. Aber auch das konnte uns nicht davon abhalten die Nacht auf dem Feld zu verbringen. Nach der Papstmesse am Sonntag ging es wieder gen Heimat. 
