Nach dem Krieg kamen viele Vertriebene aus der Bukowina- und Galizien nach Sittichenbach und seine Umgebung. Deshalb erfolgte am 20. Juni 1954 der erste Spatenstich zum Bau einer neuen Kirche durch Kuratus Herzberg.
Am 26.Juli 1955 erfolgte die Grundsteinlegung nach dem Plan von Architekt Dr. Fleckner aus Erfurt.
Weihbischof Dr. Friedrich Maria Rintelen weihte die neue St.-Maria-Himmelfahrtskirche am 9. September 1956
in Erinnerung an das ehemalige Zisterzienserkloster .
Nach einer heimatlichen Sitte der hier angesiedelten Bukowina- und Galiziendeutschen wurde der Bischof beim Eintreffen von einer bunten Reitereskorte eingeholt. In feierlicher Prozession wurden die Reliquien
der Hl. Märtyrer Aureus und Clarus, welche am Vortag in der alten Kapelle des zerstörten Zisterzienserklosters Sittichenbach niedergelegt worden waren, in die neue Kirche gebracht.
Die St.-Marienkirche erhält ihre neuen Glocken imNovember 1956. Sie tragen den Namen der Gottesmutter Maria, des Hl.Josef und des Hl. Bonifatius.
Im Mai 1957 zieht Kuratus Herzberg in das neue Pfarrhaus ein.
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