Kita
Nachrichten aus der Kindertagesstätte St. Gertrud
Neues aus der Kindertagesstätte St. Gertrud
Zuckertütenfest für die Schulanfänger – Umbau Gemeindehaus als künftige Kita – Verwaltung bald durch Kita- Zweckverband
Das Kindergartenjahr geht bald in die „Sommerferien“. Doch zuvor wird noch Kindertag gefeiert und mit „Tatü,Tata“ kommt die Feuerwehr zu Besuch. Beim Zuckertütenfest, das am 03. Juli um 15 Uhr mit einem Gottesdienst beginnt, werden 15 Kinder verabschiedet. Auf sie wartet dann die Einschulung und somit ein neuer Lebensabschnitt. Dazu die besten Wünsche und Gottes reichen Segen. Ob die neuen Kita-Kinder auch bis zur Einschulung in dem Haus am Nikolai kirchplatz bleiben werden, ist eine spannende Frage. Ein Ortswechsel der Kindertagesstätte ist geplant. Das Gemeindehaus am Klosterplatz wird für eine Kita-Nutzung entsprechend umgebaut werden. Konzepte wurden erarbeitet und die erforderlichen Anträge gestellt. So kann es Ende Juni mit den ersten Umbauarbeiten losgehen. Mal abwarten, wo das nächste Zuckertütenfest stattfinden wird. Das altehrwürdige Gebäude am Nikolaikirchplatz 8, das bis 1939 die katholische Schule war, steht zum Verkauf. Das Maklerbüro Philipp Finanz GmbH aus Oschatz bietet die Immobilie zum Verkauf. Mit Blick auf die Trägerschaft, insbesondere der komplexen Verwaltungs aufgaben sind auch Veränderungen in Sicht. Ein Kita-Zweckverband wird im Bistum geschaffen. Mit einer gemeinsamen Struktur wird das Bistum somit auf die künftigen finanziellen, sozialpolitischen und pädagogischen Herausforderungen weiter optimal reagieren können. Viel Veränderung steht bevor, die Sie durch Ihr Gebet begleiten können. (n.l.)
Festwoche zum Kita-Jubiläum vom 05. bis 11. Mai 2025
Die Kinder werden am 05.05. Spaß und Freude haben an der Hüpfburg. Es wird einen Bauwagen von der Firma Herker Bau geben und natürlich Zuckerwatte, Poppkorn und ein Kinderkarussell.
Am Mittwoch gestaltet Liedermacher Olaf Schechten einen musikalischen Vormittag, zuerst mit den Minis ab 09:00 Uhr und ab 09:45 Uhr mit den anderen Gruppen unserer Kita.
Am Freitag, den 09. Mai, ab 15 Uhr, steigt eine große Geburtstagsfeier im Pfarrgarten und Gemeindehaus auf dem Klosterplatz.
Kinder, Eltern und Pfarreimitglieder sowie Gäste sind eingeladen zu einem vielversprechenden und abwechslungsreichen Programm. Eine große Jubiläumstorte wird angeschnitten.
Der Dank- und Festgottesdienst am Sonntag, um 10 Uhr, wird von der Kita gestaltet.
Während anschließend sich die Kinder am Eiswagen erfreuen dürfen, erwartet die Erwachsenen ein Sektempfang im Gemeindehaus.
Na dann, zu Wohl!

80 Jahre Kita, ein kleiner Rückblick
Ein Haus, das viel erlebt hat 1882 als katholische Schule gebaut, nun acht Jahrzehnte eine Kindertagestätte.
Am 1. Mai 1945, nur wenige Tage nach dem Einmarsch der Amerikaner in Eisleben, nahm der Kindergarten der St. Gertrud-Gemeinde seine Arbeit auf. Dem engagierten Wirken des damaligen Pfarrers, Dechant Franz Wiemer, ist es zu verdanken, dass in dem großen Backsteingebäude am Nikolaikirchplatz ein Ort für die Betreuung von Kindern entstand. In den Räumlichkeiten dieses Hauses, das bis zum Verbot durch die Nazis 1939 als katholische Schule diente, waren zeitweise bis zu 200 Kinder untergebracht. Aus pädagogischer Sicht heute unvorstellbar. Aber es ging anfänglich gar nicht primär um Erziehungskonzepte, sondern vielmehr darum, den Jüngsten etwas zu bieten, das die Wirren der Nachkriegszeit für die Kinder erträglicher machte. Die katholische Pfarrgemeinde hat sich mit der Trägerschaft eine große Aufgabe gestellt, die sie nun schon 80 Jahre gut meistert. Zu DDR-Zeiten wurden konfessionelle Kindereinrichtungen zwar geduldet, passten aber nicht ins offizielle sozialistische Erziehungsprogramm. Heute sind freie Träger in unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Und auch diese Kindertageseinrichtung mit ihren derzeit 56 Plätzen gilt als zuverlässiger Partner bei der Betreuung der jüngsten Einwohner unserer Stadt. Mit dem integrativen Konzept soll die Selbstständigkeit und Entscheidungs fähigkeit der Kinder gefördert werden und Partizipation erlebbar werden. Kinder aus sechs Nationen werden von den 9 pädagogischen Mitarbei terinnen betreut. Unterstützend dabei sind eine Auszubildende und eine FSJérin. Hausmeister und Reinigungskraft komplettieren das Team.
Die Idee, das Gemeindehaus am Klosterplatz als Kindertagesstätte umzubauen, nimmt nun nach und nach konkrete Formen an. Nach Planungen von Architekten und den entsprechenden Antragstellungen scheint es mit der Bewilligung der finanziellen Förderung auch voran zugehen. So könnten vermutlich noch in diesem Jahr die Bauarbeiten beginnen. Das nächste Jubiläum würde dann wohl nicht mehr am Nikolaikirchplatz gefeiert werden.
Norbert Lakomy
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